Entstehungsgeschichte
Hintergrund

Der Biathlonsport findet in den vergangenen Jahren immer mehr das Intresse der Öffentlichkeit. Ursache ist ein breites Angebot in der Medienlandschaft. Nicht zuletzt die besondere Herausforderung des Sports, die Kombination und das Zusammenspiel von körperlicher Höchstleistung in der Loipe und der Konzentration im Schießstand machen den besonderen Reiz dieser Sportart aus. Auch ist die Kommerzialität rund um den Biathlonsport (noch) lange nicht so ausgeprägt wie in anderen Sportarten.

Biathloninteressierte finden sich

Und so beginnt im Jahr 2000 auch die Geschichte in unserem kleinen Elbenberg. In der Kneipe, auf dem Sportplatz, kurz - auf den vielen Veranstaltungen des Jahres findet man schnell einige Gleichgesinnte. Und schnell ist auch eine Idee geboren. Nicht vor dem Fernseher in der warmen Wohnstube, sondern "Live" dabei ist das Motto.

Die Beteiligten

Uwe und Carola, Holger und Sieglinde, Kalli und Uschi, Erwin mit Sven, Ottmar und Carmen mit Marcel und nicht zu vergessen der Wolfgang, das ist die Bande die sich den Unbillen des Winters und den Strapazen der Veranstaltung aussetzen wollen.

Das Ziel und die Planung
 

 

Der Weltcup in Ruhpolding, vom 10. - 14. Januar 2001 ist erklärtes Ziel. Damit auch der Spaß-Faktor nicht zu kurz kommt, soll es eine Bahnfahrt sein. Ein Kurzurlaub sozusagen von Montag bis Montag.  Sparfuchs und Organisator Uwe hat einen günstigen Tarif der DB ausgemacht! Hilfreich war hier der Kalle, Erwin's Bruder bei der Bundesbahn, der auch die notwendigen Reservierungen veranlasst hat.  Wie sich später auf der Rückfahrt herausstellt, hat der aber einen Bock geschossen. Wir fahren im Nichtraucherwagen nach Hause, zur Freude zweier Nichtraucher.

Auch die Quartiersuche bleibt glücklicherweise nicht erfolglos. Wer für eine größere Gruppe schon einmal versucht hat, während eines Weltcups in Ruhpolding eine Unterkunft zu finden , der weiss was Das bedeutet.  Das Hotel, oder besser, das Gasthaus  "Zum Forsthaus" wird gefunden. Äußerst vielversprechend, aber wie sich später herausstellt - na ja, ein Bett zum Pennen und ne ' Dusche um Morgens wach zu werden. Was willste mehr! Das Frühstück war eher spartanisch Bayrisch. Dafür waren aber die Menues am Abend schmackhafter, bis auf ein weniger ansprechendes Salatbuffet.

Vorbereitung

... die Zeit streicht dahin. Unregelmäßig treffen sich die selbst erklärten Organisatoren zu kurzen Besprechungen im Vereinslokal des TSV Elbenberg, der Gaststätte Degenhardt. Im Dezember '00 dann erstmalig ein Treffen mit allen Beteiligten. Man merkt, das Ereignis rückt unaufhaltsam näher. Langsam wirds ernst.  Die General-Eintrittskarten hat Holger besorgt. Uwe hat alle Buchungen erledigt. Jetzt gilt es die Hinfahrt zu planen. Jeder, fast jeder, kriegt sein Päckchen:
Uwe ist für "Ahle Wurscht" und Brot zuständig, Kalli muß Frikadellen brutzeln, Holger besorgt die Getränke.

Abreise

Mit Bonnet-Reisen geht's nach Kassel zum Wilhelmshöher Bahnhof. Kaum hat der Zug den Bahnhof verlassen, werden die ersten Stimmungsmacher geöffnet. Schnell erkennt man, dass sich im Zug Gleichgesinnte befinden, alle auf dem Weg nach Ruhpolding. Auch unser Präsi, kontaktfreudig wie immer, knüpft hier die "ERSTEN" Kontakte. Doch dazu an anderer Stelle mehr.
So langsam steigt die Stimmung, erst recht nachdem die richtige Grundlage geschaffen wurde. Da staunen selbst die Zugbegleiter als das deftige Frühstück aufgebaut wird. Mit "Ahler Wurscht" werden die bayrischen Schaffner bestochen. 4 Paletten ALDI-Bier tun ihr Übriges. Und erst das "Heidefeuer" und der Kümmerling bei den Damen.
So kommt man gegen 17.00 Uhr gut gelaunt in Ruhpolding an. Jetzt heisst es noch das Quartier zu finden. Unser Scout hat ein bisschen die Orientierung verloren und rennt prompt in die falsche Richtung. Ob's wohl am Dosenbier lag?
Doch es gibt auch noch einige die den Durchblick behalten. Auf Schusters Rappen gehts, mit schweren Beinen und schweren Koffern über die schlecht geräumten Gehwege ca. 1 KM zum "Alten Forsthaus"

Der erste Abend

Im Forsthaus angekommen, muss erst einmal der Durst gelöscht werden. Die Mädels beziehen Quartier und nach einer deftigen Brotzeit gehts ins Nachtleben nach Ruhpolding. Nach einer ersten Erkundung und einigen Glühwein, verschlägt es uns ins "Dorfstadl". Hier wird der erste Abend im Ruhpoldinger Nachtleben seinen Ausklang finden.
Da es uns hier gut gefällt, nette Bedienung aus Tschechien ;-)) und Live-Musik, ist auch der Dienstagabend erklärtes Ziel: "Der Dorfstadl"

Gründung

Am Sonntag, 14.01.01 nachdem die Wettkämpfe beendet und man wieder den Weg ins "Dorfstadl"gefunden hat, fanden dann die Gründungsfeierlichkeiten unseres Fanclubs im statt. Man kann nur sagen, es ging hoch her. Ein gelungener Abend. Ausführlich hier darüber zu berichten, wäre wenig sinnvoll. Das Protokoll unseres Schrifühs gibt da einiges mehr her. Und es gibt halt Dinge, über die hier nicht berichtet werden. sollen. 

Der Weltcup

An den Veranstaltungen des Weltcups nehmen wir geschlossen Teil. Überwiegend im Schießstadion, aber auch an der Strecke. Faszinierender Sport, vor allen Dingen die Nähe zu den Athleten begeistert uns.
Am Abend gehts dann wieder ins Dorfstadl. Man könnte jetzt annehmen, wir hätten den Laden gepachtet. Aber weit gefehlt. Ausser im Stadl, sah man uns auch im Nudleck und im Champions-Park.
Unseren Präsi sah man auch des Öfteren beim Ferry und im Postkeller. Das hatte aber einen anderen Grund. Der gehört heute unserem Fanclub an, abgeworben aus dem "Freistaat Schwalingen". Hier treibt unser Präsi mittlerweile auch sein Unwesen.

Fazit

Die erste Weltcup-Veranstaltung in Ruhpolding war eine gelungene Sache. Sie war so gelungen, dass schon in Ruhpolding die Planungen für den Weltcup 2002 eingeleitet wurden.